Beschreibung

Sehr seltenes und perfektes Exemplar von Franz Albert NÜRNBERGER Senior, der von 1826 bis 1894 in Markneukirchen lebte. Er ist der älteste Bogenmacher der Nürnberger Bogenmacherfamilie aus  Markneukirchner, von dem Bögen bekannt sind.

Sein Vater Christian Gottlob NÜRNBERGER (1792 – 1868) war zwar auch Bogenmacher, jedoch sind keine Arbeiten von ihm bekannt. Der Bogen ist nach einer Modellvorlage von F.N. VOIRIN gearbeitet und stammt aus der Zeit, in der die Markneukirchner Bogenmacher noch nicht stempelten. Erst 1888 nach Gründung der Bogenmacherinnung war es in Markneukirchen üblich, die Bögen mit dem Brandstempel das Erbauers zu versehen. Da Franz Albert NÜRNBERGER Senior den größten Teil seiner Bögen nicht selbst gestempelt hat, ist es nicht ganz einfach seine Arbeiten eindeutig zuzuordnen.

Daher sind wir dem Experten Hans-Karl Schmidt für seine eindeutige Aussage in dem Gutachten dankbar.

Ab 1894 führte der Sohn von Franz Albert NÜRNBERGER Senior, der ebenfalls Franz Albert NÜRNBERGER hieß, den Brandstempel

Albert NÜRNBERGER

ein. NÜRNBERGER Senior lieferte auch ungestempelte Bögen an verschiedene Geigenbaugeschäfte, die daraufhin die Bögen mit ihren eigenen Firmennamen stempelten, wie es zu der damaligen Zeit üblich war. So zum Beispiel an WEICHHOLD, BAUSCH, HAMMIG, RIECHERS.

Die Stange unseres Bogens ist sehr elegant und aus bestem Fernambuk gearbeitet. Der Bogen wiegt mit einer leichten Silberbewicklung 59,5 Gramm.

Detailansicht

Gutachten von Hans-Karl Schmidt

Details

Baujahr um 1860/70
Preis € 10.000
Artikel 2766

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